Founder-Gedanken · Morgenroutine

Kein Smartphone, Sport zuerst: Wie ich meinen Sommermorgen in 30 Minuten gewinne

Früher Sommermorgen, Sonnenaufgang über dem Sportplatz

Heute Morgen war ich um kurz nach 7 schon auf dem Sportplatz. 30 Minuten, dann war ich wieder zu Hause, wach, klar und mit dem Gefühl, den Tag schon gewonnen zu haben. Und das Beste daran hatte gar nichts mit dem Training zu tun.

David, Gründer von LUMERIX
David, Gründer von LUMERIX
Persönliche Erfahrung · Lesezeit 4 Min.

Vorweg: Das hier ist keine Trainingsanleitung und kein Ratgeber. Ich erzähle einfach, wie mein Morgen heute ausgesehen hat, weil er sich so richtig gut angefühlt hat. Vielleicht nimmst du etwas mit, vielleicht auch nicht.

Im Sommer trainiere ich gerne morgens, nicht jeden Tag, aber dann, wenn es gerade passt. Tagsüber ist es mir oft zu heiss, und abends habe ich unter der Woche meistens noch etwas vor. Gerade am Freitag oder am Wochenende ist man im Sommer abends lieber noch draussen mit Freunden. Da passt der Morgen wunderbar: Ich habe es erledigt und muss nicht den ganzen Tag darüber nachdenken, wann ich das Training noch irgendwo dazwischenquetsche. Wenn man sich das einrichten kann, ist das im Sommer Gold wert.

Es beginnt schon am Abend zuvor

Mein Wecker stand auf 7 Uhr. Bei meinem HORIZON heisst das, dass um 6:50 Uhr langsam der Sonnenaufgang startet, das Licht wird ganz allmählich heller. Ich bin dann meist schon vor dem eigentlichen Weckton wach, sanft und ohne diesen schrillen Schreckmoment, den man vom Smartphone-Wecker kennt.

Und genau hier liegt für mich der wichtigste Punkt. Viele Menschen nutzen ihr Smartphone als Wecker, es liegt direkt neben dem Bett. Das Problem: Der Morgen wird damit sofort unterbrochen. Man wird vom Handy geweckt, schaut als Erstes auf den Bildschirm, und ist mitten im Scrollen, in Nachrichten und Reizen, bevor der Tag überhaupt richtig begonnen hat.

Deshalb ist unser Ziel ganz klar: Das Smartphone gehört nicht ins Schlafzimmer. Mein Smartphone lag in einem anderen Raum, wie jede Nacht. Das hat zwei Effekte. Erstens schlafe ich ruhiger. Zweitens, und das ist der eigentliche Gewinn, greife ich morgens nicht als Erstes zum Smartphone. Kein Scrollen, keine Nachrichten, keine Reizflut, bevor ich überhaupt richtig wach bin.

Vom Aufwachen bis nach dem Workout habe ich kein einziges Mal aufs Smartphone geschaut. Genau das macht den ruhigen, klaren Start aus.

Kalt duschen, dann raus

Direkt nach dem Aufstehen dusche ich kalt. Nicht eiskalt, aber so kalt, dass ich sofort hellwach bin. Das ist mein persönlicher Startknopf für den Tag. Was das Ganze noch besser macht: Ich habe einen Shower Steamer in der Dusche platziert. Zusammen mit der kalten Dusche gibt mir das ein richtig gutes Gefühl, ich bin wach, es riecht gut, perfekt. Danach ziehe ich mich an und gehe direkt zum Sportplatz, ohne Umweg, ohne mich noch hinzusetzen. Wenn ich erst noch frühstücke oder mich aufs Sofa setze, ist die Gefahr gross, dass ich hängen bleibe.

Mein 30-Minuten-Workout

Am Sportplatz fange ich mit 5 Bahnen zum Einlaufen an, einfach um warm zu werden. Danach dehne ich mich kurz an der Stange, Arme, Brust, Beine, das Wichtigste eben.

Dann kommt mein kleiner Parcours, den ich 4 Mal durchgehe:

Der Trainingsblock
5 Stationen plus kurze Pause
Runden
01 Seilspringen 30 Sek.
02 Liegestütze 20
03 Enge Klimmzüge 5–10
04 Australian Pull-ups 10
05 Dips 10
06 Kurze Pause 20 Sek.

Bei meinem Equipment setze ich auf gutes Material, das hält, von den Zughilfen bis zum Rucksack. Mein Zeug hole ich meistens bei Gym Generation, da stimmt die Qualität einfach.

Danach laufe ich noch ein paar Minuten ganz entspannt aus und gehe zurück nach Hause. Insgesamt waren das knapp 30 Minuten. Klar, es war schon warm um die Zeit. Aber genau diese leichte Anstrengung am frühen Morgen tut richtig gut, statt in der Mittagshitze zu leiden.

Warum sich das so gut anfühlt

Als ich wieder zu Hause war, hatte ich dieses Gefühl, schon etwas Gutes für mich getan zu haben, und der Tag hatte noch nicht einmal richtig angefangen. Kein schlechtes Gewissen mehr, kein Es-noch-irgendwann-reinquetschen am Abend. Erledigt, und zwar zur schönsten Zeit des Tages.

Für mich hängt all das zusammen: das Smartphone aus dem Schlafzimmer, das sanfte Aufwachen mit Licht, die kalte Dusche, die Bewegung an der frischen Luft. Keine dieser Sachen ist für sich genommen revolutionär. Aber zusammen ergeben sie einen Morgen, an dem ich klar, wach und ruhig in den Tag starte, statt gehetzt und schon vor dem Aufstehen vom Smartphone aufgesogen.

Hinweis: Das ist meine persönliche Routine, kein medizinischer oder sportlicher Rat. Hör auf deinen Körper, gerade bei Hitze und kaltem Duschen, und finde deinen eigenen Rhythmus.

Mein Tipp an dich

Wenn du deinen Morgen ruhiger starten willst, fang beim Aufwachen an. Der HORIZON unterstützt deine Schlafroutine und bringt Ruhe in dein Schlafzimmer. Statt schrillem Weckton holt er dich sanft mit langsam aufgehendem Licht und feinen Naturklängen aus dem Schlaf. Kein Smartphone. Keine App. Kein Abo. Einfach ein guter Start in den Tag.

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